Anthroposophie


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Zitat von Rudolf Steiner:

"Unter Anthroposophie verstehe ich eine wissenschaftliche Erforschung der geistigen Welt, welche die Einseitigkeiten einer bloßen Naturerkenntnis ebenso wie diejenigen der gewöhnlichen Mystik durchschaut und die, bevor sie den Versuch macht, in die übersinnliche Welt einzudringen, in der erkennenden Seele erst die im gewöhnlichen Bewusstsein und in der gewöhnlichen Wissenschaft noch nicht tätigen Kräfte entwickelt, welche ein solches Eindringen ermöglichen."

Quelle: Rudolf Steiner Gesamtausgabe, GA 35

Anthroposophische Medizin

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Der Name kommt aus dem Griechischen: Anthropos = Mensch, Sophia = Weisheit. Die "Anthroposophie" ist die Lehre von der "Menschenweisheit”. Die Anthroposophische Medizin wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Dr. Rudolf Steiner (1861-1925) zusammen mit Dr. Ita Wegmann (1876-1943) begründet. Bedeutsam sind dafür auch die von Dr. Rudolf Steiner entwickelten Grundlagen des anthroposophischen Menschenbildes: die vier Wesensglieder und die Dreigliederung des Menschen. 

Bei den vier Wesensgliedern handelt es sich um die vier Existenzebenen des Menschen: eine körperliche, eine seelische, eine geistige sowie die Ebene der Lebenskräfte, die zwischen Körper und Seele vermittelt. Sie treten in verschiedenen Energien auf: fest, flüssig, luftig und wärmend. So lange sie im Einklang miteinander stehen, ist der Mensch gesund. Die Dreigliederung des Menschen bezieht sich auf seine drei Funktionssysteme mit ihren anatomischen Grundlagen: die Körperhöhlen von Kopf, Brustkorb und Bauchraum. In ihnen wirken die vier Wesensglieder zusammen. 

Die anthroposophischen Arzneimittel sind im Wesentlichen darauf ausgerichtet, die Selbstheilungskräfte des Organismus anzuregen und den Organismus, der durch einen Krankheitsprozess in ein Ungleichgewicht geraten ist, in eine neue harmonische Balance zu bringen. Somit werden andere Einblicke in die Zusammenhänge von Gesundheit und Krankheit eröffnet. Zur Herstellung eines anthroposophischen Heilmittels werden sorgfältige Kombinationen von Substanzen aus dem Pflanzen-, Tier- und Mineralreich verwendet, die bei speziellen Symptomen den menschlichen Organismus wieder in Einklang bringen können. Die Anthroposophische Medizin versteht sich nicht als Alternative zur Schulmedizin, sondern als deren Ergänzung und Erweiterung. Bei der Behandlung steht nicht die Bekämpfung der Krankheit im Mittelpunkt, sondern das Ansprechen der Selbstheilungskräfte des Organismus durch Arzneimittel und andere Therapien.

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